17. August 2019 Category Icon

Bitte nicht streicheln oder füttern.

Es hat kurze Beine, ein wuscheliges Fell, einen leichten Bauchansatz, kleine Öhrchen und es frisst – pardon: isst für sein Leben gern. Es macht keine großen Sprünge, sondern trottet eher gemütlich durch den Tag: Die Rede ist vom Gewohnheitstier.

Gewohnheitstier

So ein Tierchen wohnt in vielen von uns. Oft teilt es sich sein Zuhause mit einem Schweinehund, doch davon ein andermal.

Raus aus der Routine.

HandBeim Einkaufen führt uns das Gewohnheitstier stets zu den gleichen Regalen und lässt uns blind zu den Dingen greifen, die wir schon immer gekauft haben. Höchstens beim Preis schauen wir noch einmal genauer hin, bevor wir zugreifen. Dabei hat sich gerade bei Lebensmitteln in jüngster Vergangenheit so einiges verändert und es gibt viel Neues zu entdecken: Wussten Sie z. B., dass es unterschiedliche Qualitäten von Bio gibt? Kaffeekapseln, die kompostierbar sind? Nudeln aus Algen und legale Kekse aus Hanf? Zahnpasta gibt es mittlerweile ohne Plastiktube, nämlich als festen Block an einem Holzstiel wie ein Eis und damit komplett biologisch abbaubar.

Neugier lohnt sich.

Auch wir als Lebensmittelhändler versuchen, neugierig zu bleiben, und probieren stets Neues aus. Denn auch wenn sie sich nicht immer erfolgreich durchsetzen, haben die meisten neuen Dinge doch eines gemeinsam: Sie sind gut. Für unsere Gesundheit, für die Umwelt, für die Zukunft. Oder auch nur für unsere Geschmacksnerven – oder gar die Ehe, wenn wir an den Streit um die ausgequetschte Zahnpastatube denken … Deshalb möchten wir Sie einladen, beim nächsten Einkauf einfach mal ein Produkt zu kaufen und zu probieren, das Sie noch nicht kennen. Wer weiß, vielleicht ist es sogar das nächste Lieblingsprodukt von Ihrem Gewohnheitstier.

Lesen Sie noch mehr Gedanken eines Supermarktes.

Von Dirk Henkelmann

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