20. Februar 2020 Category Icon

Ein Balkon, eine Koalition, ein Schuss in den Ofen

Bei tegut… wird fair verhandelt – im Sinne der Kunden und für gute Qualität bei den Lieferanten.

Könige winken von ihm, Popstars zeigen sich auf ihm und auch Fußballmeister können eine Meisterschaft erst akzeptieren, wenn sie ihre Schale auf ihm präsentieren können: dem Balkon.

Nur logisch, dass auch die Teilnehmer der Jamaika-Verhandlungen den Drang hatten, sich auf eben einem solchen Balkon zu zeigen, um der Welt zu vermitteln: Hier ist alles super.

War es dann aber doch nicht so. Denn etwas Entscheidendes fehlte: echtes Vertrauen und wahrscheinlich auch der Wille zur Einigung.

Trump würde uns nicht zustimmen

Verhandlungen zu führen ist gewiss nicht einfach, schließlich will jede Seite am Ende gut dastehen. Wenn aber hinterher alle schlecht dastehen, kann man sicher sagen, dass dort zu viele Egoisten am Werk waren. Auch wenn wir von tegut… nicht über die Geschicke eines Landes entscheiden müssen, führen wir seit Jahren Verhandlungen mit unseren Lieferanten und Partnern und wissen, was sich auszahlt: Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Weitsicht und Partnerschaftlichkeit. (Sorry, lieber Donald, aber es ist so.)

Kompromisse sind nicht faul, sondern fair.

Unsere Partner wissen, dass wir sie nicht einfach schonungslos auspressen wie Zitronen, um sie danach zu ersetzen. Denn Qualität – vor allem ökologische – braucht nun mal die Mittel, um zu entstehen. Auf der anderen Seite können wir auch keine Mondpreise zahlen, denn unsere Kunden verlassen sich darauf, dass wir ihnen faire Preise bieten. Gemeinsam mit unseren Partnern finden wir so fast immer Kompromisse, die für alle Seiten dauerhaft gut sind. Für die Produzenten, die Umwelt, unsere Kunden und uns. Nur die Balkonbilder, die sparen wir uns.

Von Dirk Henkelmann

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