5. März 2020 Category Icon

Fasten: Diese 6 Fehler sollten Sie vermeiden

Fasten tut gut. Nicht nur, weil wir Willensstärke zeigen und darauf zu Recht stolz sein können – sondern vor allem, weil wir uns leichter, unbeschwerter fühlen. Damit sich dieser positive Effekt auch einstellt, sollten Sie möglichst typische Fehler vermeiden. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Fehler beim Fasten
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Fehler Nummer 1: Schlechte Vorbereitung

Beim Fasten ist die richtige Vorbereitung wichtig. Bevor Sie loslegen, sollten Sie bereits im Vorfeld zwei Tage einplanen, in der Sie Schonkost zu sich nehmen. Außerdem ist der passenden Zeitpunkt entscheidend. Sie sollten viel Zeit haben und Verabredungen eher reduzieren, um nicht in Versuchung geführt zu werden.

Fehler Nummer 2: Zu wenig Bewegung

Auch, wenn Sie sich etwas schwach auf den Beinen fühlen, während Sie fasten, ist es wichtig auf ausreichend Bewegung zu achten. Das weiß Ökotrophologe und Sachbuchautor Ralf Moll: „Ohne Bewegung bringt Fasten nichts, da die Fettverbrennung nicht angekurbelt wird. Außerdem geht zu viel Muskeleiweiß verloren, wenn man sich nicht bewegt.“ Deshalb sei Wandern oder viel Laufen in einer Fastenwoche nötig, weil der Stoffwechsel Sauerstoff braucht, um einen gewissen Reinigungsprozess in Gang zu setzen.

Fehler Nummer 3: Keine Ruhepausen

Wer einen stressigen Job hat und noch dazu viele Termine im Alltag bewältigen muss, der braucht gerade während des Fastens Verschnaufpausen. Auch wenn Sie sich anfangs fit fühlen: Fasten stresst den Körper. Also planen Sie Raum für Entspannung ein. Sauna, Meditation, sanftes Yoga – suchen Sie sich die passende Methode, um Körper und Seele zu beruhigen.

Fehler Nummer 4: Zu wenig Flüssigkeit

Wir sollten immer genug trinken, in der Fastenphase ist die Flüssigkeitszufuhr aber entscheidend. Der Stoffwechsel kann nur mit ausreichend Flüssigkeit funktionieren. Hierbei hilft ein Trinkplan – auch, weil Sie sich während des Fastens nicht auf Ihren Durstempfinden verlassen können.

Fehler Nummer 5: Kein typgerechtes Fasten

Fasten-Experte Ralf Moll stellt fest: „Leider werden die meisten Fastenkuren nicht typgerecht eingesetzt. Weil die Menschen aber sehr verschieden sind, muss die individuelle Konstitution berücksichtigt werden.“ Jemand, der leicht friert und einen schwachen Magen-Darm-Trakt hat, sollte lieber mit warmen Suppen statt mit kalten Säften fasten. Menschen mit einer guten Durchblutung können auf kühlende Früchte zurückgreifen und solche mit einem langsamen Stoffwechsel fasten am besten mit frischen Säften und Brühen.

Fehler Nummer 6: Unmittelbar danach wieder normal essen

Die Vorfreude auf die erste richtige Mahlzeit ist riesig. Allerdings sollten Sie genau dabei achtsam sein. Der Grund: Jetzt sind Sie sensibilisiert, was Geschmack und Genuss angeht.
Eine optimale Ausgangssituation, um künftig bewusster zu essen und einige positive Gewohnheit aus der Zeit des Verzichts im Alltag zu etablieren. Dazu gehört unter anderem, beim Einkaufen sorgfältig und geplant auszuwählen als auch sich Zeit beim Essen zu nehmen, gut zu kauen und sich ohne Ablenkung auf die Mahlzeit zu konzentrieren.

Intervallfasten gilt gerade als einer der wichtigsten Ernährungstrends. Was ist dran und was bringt es wirklich?

Von Stefanie Mixa

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