27. Juli 2020 Category Icon

Salat: Sorten, Zubereitung, Lagerung

Hier haben Sie den Salat!

Bunt, knackig, gesund: Im Sommer brauchen wir einfach Salat. Bei dem großen Angebot an frischer Ware stellt sich nur noch die Frage: Welcher Salat soll’s denn heute sein?

Salat: Lagerung und Zubereitung
Foto: Stocksy

Frischer Salat, hoher Vitamingehalt

Die wichtigste Frage bei jedem Salat lautet: Ist er wirklich frisch? Denn ältere Ware wirkt nicht nur welk und verliert ihren Biss – auch der Vitamingehalt sinkt bei der Lagerung jeden Tag um bis zu 30 Prozent. Also: Salate immer so schnell wie möglich auf den Tisch bringen und nur so lange wie nötig im Gemüsefach des Kühlschranks zwischenlagern.

Nur Ihre Fantasie setzt der Kreativität bei der Zubereitung von Salaten Grenzen. Als Grund­regel gilt: Die grüne Basis, also die Blätter, sollte 50 Prozent eines Salates ausmachen, dazu kommen dann Gemüse, Obst, Kräuter, Körner, Eiweiß (Käse, Fisch oder Fleisch) – ganz nach persönlicher Vorliebe.

Salat-Toppings

Gemüse und Obst können roh sein, zum Garnieren der Salate eignen sich Croûtons, Samen und Nüsse, die noch aromatischer werden, wenn man sie bei niedriger Hitze anröstet. Wer es etwas exotischer mag, kann seinen Salat mit frischen Kräutern den Extra-Kick an Geschmack verpassen. Entweder mit Klassikern wie Basilikum, Estragon, Koriander und Minze, mit Wildkräutern wie Löwenzahn oder mit den essbaren Blüten von Veilchen und Gänseblümchen.

Und wem das immer noch nicht ausgefallen genug ist, der sollte sich näher mit den neuesten Salat-Trends beschäftigen: Salat mit heimischen Superfoods wie Brom- oder Heidelbeeren, Salat to go im Glas, wie ihn die New Yorker schätzen, oder dem scharfen peruanischem Rohfisch-Salat Ceviche.

Klassische Salate

Im Sommer ist das Angebot an Salaten frisch vom Feld besonders groß. Jetzt haben wir die Wahl zwischen echten Klassikern wie Eisberg- oder Kopfsalat, genießen Lollo rosso oder probieren besondere Sorten wie würzigen Batavia. Lecker ist z. B. Spinat: mit einem leicht säuerlichen Aroma und einem besonders hohen Vitamin-C-Gehalt.

Sortenvielfalt

Fürs Buffet sind robuste Sorten (Eisbergsalat, Radicchio oder Cresta-Salat) geeignet, da sie nicht so schnell in sich zusammenfallen. Aber Salate sind nicht nur kalt der Hit – sondern auch warm, in Suppen (Kopfsalat), als Pesto zu Pasta (Feldsalat) oder direkt aus der Pfanne (Chicorée), in Olivenöl geschwenkt und mit Honig beträufelt.

Grünzeug richtig waschen

Salat mag keinen langen Wasserkontakt, denn dann landen auch einige seiner Nährstoffe im Ausguss. Deshalb wäscht man die Blätter möglichst kurz unter einem sanften Wasserstrahl oder schwenkt sie vorsichtig in einer mit kaltem Wasser gefüllten Schüssel. Erst danach werden sie in mundgerechte Stücke zerteilt, da über die Schnittflächen sonst ebenfalls viele wertvolle Vitamine verloren gehen. Dann trocknen!

Salat to go

Gesunder Trend und perfekt, um Salat mit ins Büro zu nehmen: „Shaking Salads“ – Salate im Glas. Dafür werden die Zutaten (Gemüse, Fleisch, Getreide etc.) nach Belieben in einem Einmachglas gestapelt, in der Mittagspause mit Dressing beträufelt und kurz geschüttelt.

Trockengelegt

Eine Salatschleuder ist das perfekte Utensil für alle Freunde der knackigen Blätter. In ihr trocknet man diese schnell und gründlich – so verwässern die anderen Zutaten später nicht. Alternativ kann man Salat in ein Küchenhandtuch wickeln und es vorsichtig im Kreis schleudern.

Schnelle Vinaigrette

Für ein Dressing braucht man weder viele Zutaten noch ein kompliziertes Rezept. So geht die perfekte Vinaigrette: 3 El Olivenöl (wie das griechische native tegut… Olivenöl extra aus Chania auf Kreta), 2 El Rot- oder Weißweinessig, etwas Pfeffer, 1/2 Tl Salz, Prise Zucker und, wer mag, 1 El Senf.

Von Bruntje Thielke