7. August 2021

tegut… Geschäftsführer Thomas Gutberlet über Artenvielfalt

Je mehr Artenvielfalt wir verlieren, umso mehr nimmt auch die Qualität unserer Lebensmittel ab.

Artenvielfalt Thomas Gutberlet Editorial
Foto: Shutterstock

Im Rahmen der großen Flurbereinigungen in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts wurde sehr viel „am Rande“ zerstört. Hecken, Buschland, Knicks mussten zugunsten der Zusammenlegung einer kleinteiligen landwirtschaftlichen Struktur hin zu großen Einheiten weichen. Dieses Verfahren, die Landschaft maschinentauglich zu machen, geht auch heute noch weiter.

Mit den Hecken sind sowohl die Lebensräume vieler kleiner Tiere, Insekten und Vogelarten verschwunden wie auch eine vielfältige Flora. Es bleiben Monokulturen, die anfällig für Schädlinge sind und dann mit viel Aufwand und der Giftspritze gestützt werden müssen.

Je mehr wir die Natur nur als Teil einer Agrar- und Forstindustrie sehen, umso mehr verlieren wir an Artenvielfalt. In diesem Zuge nimmt auch die Qualität unserer Lebensräume ab, genauso wie der so produzierten Lebensmittel.

Wenn wir uns wieder mehr am Kleinteiligen und Vielfältigen erfreuen, erweisen wir der Natur, dem Klima und letztendlich auch uns selbst einen guten Dienst.

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