18. Dezember 2020 Category Icon

tegut... Mitarbeiterin Vanessa Köller

Was macht eigentlich eine Talent-Managerin Frau Köller?

Vanessa Köller, stellvertretende Leiterin Akademie/Talent Management, über gute Chefs und Chefinnen, Karrierechancen und einen riesigen Talentschuppen.

tegut... Mitarbeiterin Vanessa Köller
Foto: Sandra Schildwächter

Vanessa Köller, 33, hat sie alle im Blick. 360 Kolleginnen und Kollegen. Jedes Jahr, im Durchschnitt. Allein 208 neue waren es 2020. Denn wer bei tegut… aufsteigen will, vom Verkäufer bis in die Führung einer Filiale, der wird auf dem gesamten Karriereweg von Vanessa Köller begleitet. Fachlich qualifizieren sich die Aspiranten bei Ausbildern vor Ort. Dazu absolvieren sie ein Rahmenprogramm von Trainings und Seminaren, das vom 17-köpfigen Team der tegut… akademie ausgeklügelt wird.

Doch nicht jeder, der viel weiß, wird auch ein guter Chef oder eine gute Chefin. Vanessa Köller erklärt: „Für persönliche Entwicklung sorgen, dass all die Talente auch Führung lernen, Sozialkompetenzen entwickeln, Selbstkom­petenzen entdecken – das alles ist mein Spezialgebiet.“

Bis zu sechs Jahre braucht ein Azubi im Schnitt, bis er in einer Filiale oben angekommen ist. Und in „diesem langen Zeitraum“ achtet Vanessa Köller darauf, dass in ihrem riesigen Talentschuppen jede und jeder nach den indivi­duellen Fähigkeiten weiter­kommt.

„Personalentwicklung ist halt mein Ding. Dafür brenne ich.“

Sie spricht mit Vorgesetzten und Mitarbeitenden, „wo es vielleicht noch fehlt“. Sie wertet die jährlichen „Funktionsentwicklungsgespräche“ aus den rund 290 Filialen aus, feilt an Konzepten, schließt sich mit den Verantwortlichen vom Vertrieb kurz und arbeitet an der Seminarplanung mit. Vanessa Köller: „Das ist total vielfältig, ich habe keinen Standardtag mit frühem Feierabend. Personalentwicklung ist halt mein Ding, dafür brenne ich.“

Schon viele Jahre ist das so, zehn insgesamt bei tegut… Bereits während des Studiums der Social Sciences an der Gießener Justus-Liebig-Universität fing sie Feuer, absolvierte ein Pflichtpraktikum in der Personalabteilung eines Hamburger Unternehmens.
Seitdem war ihr klar, wie sie ihre Persönlichkeit entwickeln musste. Und ihr Talent. Das Studium, auf sechs Semester angelegt, schloss sie mit dem Bachelor nach dem fünften ab.

Von Uly Foerster

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