18. Dezember 2020 Category Icon

Umweltfreundliche Verpackungen bei tegut...

Schöne Bescherung! Die Sache mit der Verpackung.

tegut… arbeitet unentwegt daran, Lebensmittel umweltfreundlicher oder am besten gar nicht zu verpacken. Allerdings hat nachhaltiges Handeln auch immer zwei Seiten.

Verpackungen bei Weihnachtsgeschenken

Weihnachten ist vorbei und es gab wieder viele Geschenke – sofern Sie artig waren. Und bestimmt waren viele davon so kunstvoll verpackt, dass sie eigentlich zu schön zum Auspacken waren. Bestimmt war auch wieder das ein oder andere dabei, bei dem die Verpackung schöner war als der Inhalt – danke, Tante Ursel, für den handbemalten Porzellanclown mit der Querflöte, hast du die Quittung noch?

Lebensmittelverpackungen bei tegut…

Ja, Verpackung ist wichtig, nicht nur bei Geschenken. Auch bei Lebensmitteln ist sie ein großes Thema. Und ein großes Problem, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Deshalb arbeiten wir bei tegut… schon lange daran, dass Lebensmittel umweltfreundlicher oder am besten gar nicht verpackt werden.

Mit Unverpacktstationen, mehr losem Obst und Gemüse, Biobaumwollnetzbeuteln für den Transport, dem Hygienetablett an der Frischetheke, damit Sie Ihre eigene Dose verwenden können, innovativen Fleisch- und Wurstverpackungen oder Joghurtbechern mit weniger Plastik – um nur ein paar Dinge zu nennen. Und Sie können sicher sein, dass wir uns nicht auf ihnen ausruhen, sondern schon wieder an den nächsten Ideen tüfteln.

Nachhaltiges Handeln hat zwei Seiten

Genau wie die Sache mit den Geschenken hat auch das nachhaltige Handeln zwei Seiten. Diejenigen, die Produkte kaufen, müssen z.B. die Verpackung richtig entsorgen. Joghurtbecher, die mit weniger Plastik auskommen, haben eine Pappbanderole. Wandert jedoch beides ungetrennt in die gleiche Tonne, kann der Becher nicht mehr vollständig recycelt werden und ist so nicht mehr besser für die Umwelt als der reine Plastikbecher.

Entsorgung von Verpackungen abwägen

Und wie bei vielen Dingen ist die Sache nicht so einfach, wenn man genauer hinsieht. Ein Beispiel: Die Pfandflasche aus Glas ist doch eindeutig besser für die Umwelt als die PET-Flasche? Das kommt drauf an. Ist die Abfüllanlage für die Glasflaschen nicht nebenan, sondern mit einem Transport von 400 km verbunden, kann man die Nachhaltigkeit schon in Frage stellen. Und letztlich geht es ums große Ganze. Wenn wir alle mehr auf unser Handeln achten und z.B. unseren Fleischkonsum redu­zieren würden, täten wir mehr für die CO2-Bilanz als mit jeder Reduzierung von Verpackung. Mehr Leitungswasser zu trinken ist umweltfreundlicher, als Wasser zu kaufen.

Trotzdem freuen wir uns, dass wir mit Ihnen gemeinsam schon ein großes Stück auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zurückgelegt haben. Lassen Sie uns genauso weiter­gehen und weiterdenken. Vielleicht gibt es dann dieses Jahr an Weihnachten etwas ganz Neues: eine unverpackte Bescherung.

Von Dirk Henkelmann

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